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Der Landbote
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Warum braune Flecken kein Makel blieben Der Beitrag "Warum braune Flecken kein Makel blieben" von Dr. Eckart Dietzfelbinger, der an dieser Stelle abrufbar war, stammt ursprünglich aus der Zeitschrift „transit nürnberg #2“ des Verlages testimon und kann bezogen werden über: Verlag testimon Postfach 11 91 45 90101 Nürnberg http://www.testimon.de »Er drohte wieder mit der Gauleitung«(Leseprobe) Der Name Gustav Schickedanz steht synonym für das „Wirtschaftswunder" in Fürth und Nürnberg. So wurde der Quelle-Mann z.B. anlässlich des 1000jährigen Jubiläums Fürths 2007 dort in einer offiziell in Auftrag gegebenen Theaterrevue zur nostalgischen Retro-Kultfigur verklärt. Über die Grundlagen des kometenhaften Aufstiegs vor 1945 machten sich die Autoren Eckart Dietzfelbinger und Peter Zinke in Schickedanz' umfangreichen Spruchkammerakten kundig. Dietzfelbinger zeichnet an seinem Beispiel das Bild zweier anormaler Normalitäten, der einträglichen „Arisierung" unter den Nazis und der „Mitläuferfabrik" nach Kriegsende, die beide auf einem gesellschaftlichen Konsens beruhten und für haarsträubende personelle und mentale Kontinuitäten sorgten. Zinke zeigt auf, mit welcher Rücksichtslosigkeit der Fürther Ehrenbürger sich das Vermögen der jüdischen Geschäftsleute angeignet hat. |
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„Die Auswanderung des Siegfried ‚Israel’ Goldmann ist daher nicht mehr möglich...“
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Wie sein Freund, wurde Rudolf Benario am 12. April 1933 in Dachau ermordet. Wie Ernst Goldmann war Mitglied der KPD und Jude. In einer bemerkenwerten Dokumentation haben sich die Klasse 9b der Fürther Hauptschule Soldnerstraße und und ihr Lehere Manfred Lehner im Jahr 2003 mit diesem Verbrechen auseinandergesetzt.
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